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Auf der Spur des Mülls - Die Wirtschaftsjunioren Hannover zu Besuch bei aha und EEW Energy from Waste in Lahe

17. November 2020

Beschreibung:

Am 02. Oktober 2020 waren die Wirtschaftsjunioren Hannover zu Besuch beim Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha), dem regionalen Mülldeponiebetreiber. Die von uns besuchte Deponie befindet sich im hannoverschen Stadtteil Lahe und wurde 1937 von der Stadt Hannover als Zentraldeponie Altwarmbüchener Moor angelegt. Auf dem Gelände steht auch die Müllverbrennungsanlage der EEW Energy from Waste GmbH (seit 2016 im Besitz der Beijing Enterprises Holdings Limited), die wir ebenfalls besichtigen durften. Beeindruckend war für uns dabei insbesondere die hohe Effizienz der Anlage und das Konzept der thermischen Behandlung von Abfall. Wir durften einiges über die verschiedenen Prozesse und die Anlagenfunktionsweise lernen und als Highlight sogar einen Blick ins Feuer werfen.

Im Anschluss ging es auf den Nordberg, den bis 1982 aufgeschütteten Müllberg, der im Volksmund als "Monte Müllo" bezeichnet wird. Wir konnten den Gipfel bequem mit Auto erreichen und den schönen aber windigen Ausblick über Hannover genießen. Mit einer Höhe von 121 m über NN ist der Berg vor dem natürlichen Kronsberg mit 118 m Höhe die höchste Erhebung im Stadtgebiet Hannover. Im Anschluss hatten wir Gelegenheit, die aha-Anlagen, wie beispielsweise die mechanische Vorbehandlung und Sortierung, anzuschauen und erhielten einen Einblick ins Kuriositätenkabinett des Restmülls. Abschließend wurden wir zu ein paar Häppchen eingeladen und durften durch einen Vortrag von Verbandsgeschäftsführer Thomas Schwarz noch sehr viel über die Kreislaufwirtschaft lernen. Es ergab sich eine sehr spannende Diskussion zu den Themen Recycling, Umwelt und Wirtschaft und natürlich zu der Zukunft unseres Planeten. Die Zeit verging wie im Flug, sodass niemand merkte, dass wir die Veran staltung um mehr als zwei Stunden überzogen. Das unterstreicht, wie wichtig und spannend das Thema Abfall und der Weg des Mülls eigentlich für jeden von uns ist. Wir haben sehr viel gelernt und auch im Nachgang des Besuchs bei aha untereinander viel darüber gesprochen und diskutiert.

Wir danken aha und EEW für die Gastfreundschaft und die interessanten Impulse die wir trotz der Corona-Situation zum Thema Müll mitnehmen durften!

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